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Das Konzept „Annas Afrika – eine Reise zu Albert Schweitzer“ ist eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig ein Spiegel in der Gegenwart. Sie hat einen geschichtlichen und dokumentarischen Anspruch. Ort des Geschehens ist Kröschenbrunnen im obersten Emmental in den Jahren 1920 bis 1950. Es ist die Geschichte einer besonderen Begegnung zwischen einer einfachen Frau und Albert Schweitzer, dem weltbekannten Arzt und Gründer des Urwaldspitals in Lambarene.
Hauptfigur ist die Jungfer Anna, ca. 40-jährig, Lehrerin. Sie lebt in zwei Welten, dem Emmental und Afrika. Sie steht als Bindeglied und Tor zwischen diesen zwei Welten. Der Lehrerkollege ist ihr Antipode, das Gegenüber, dass an allem leidet und mit allem hadert. Seine Stimme und seine Gedanken sind Zeugnisse aus den Anfängen des 20-Jahrhunderts und wie Kröschenbrunnen im Emmental damals war. Wie gelebt wurde. Wie die Menschen dachten und handelten. Um dem Stück die Lebendigkeit des Momentes zu geben, werden weitere Figuren im Stück auftreten. Figuren die der Geschichte die wichtigen Impulse geben.
Albert Schweitzer wird in diesem Stück nicht auftreten. Er wird über die Briefe, Tonbandaufnahmen und Filmmaterial in Erscheinung treten.
Die Musik Der Musiker Remo Crivelli wird den Unterbau des Stückes und das Bindeglied der Szenen mit seiner Musik erstellen. Wo gibt es musikalische Berührungspunkte zwischen Afrika und dem Emmental? Das Hackbrett als interkontinentales Experimentierfeld, soll die Volksmusik dieser zwei Welten zum Klingen und eventuell gar zum Verschmelzen bringen. Afrika ist im Emmental – das Emmental ist in Afrika.
Die Bühne Die Bühne wird ein einziger Raum sein. Der Raum von Anna. Hier spielt sich die Geschichte ab. Hier wird geschrieben, gearbeitet und gelebt – Tag und Nacht. Hierher kommen auch die Bewohner des Dorfes. Hier finden die Treffen mit Oskar Kambly, dem Förderer Annas statt. Aber auch der Lehrer wird sich hier einfinden mit seinen Bedürfnissen und Nöten. Ebenso Post-Emil, das Dorforiginal.
Die Wanderausstellung Diese hof-theater-Eigenproduktion unterstreicht die immerwährende Bedeutung, dass Hilfsprojekte in Drittweltländern, wie das Albert Schweitzer Projekt in Lambarene, auf ideelle und finanzielle Unterstützung angewiesen sind. 2013 werden Schweiz weit, aber auch international, Veranstaltungen aus Anlass „100 Jahre Albert Schweitzer Spital in Lambarene“ (äquatorial Afrika) stattfinden. Die hof-theater-Tournee 2012 ist ein Bestandteil dieser Veranstaltungen. Im Rahmen der Aufführungen wird mit einer Wanderausstellung auf das Albert Schweitzer Jubiläumsjahr hingewiesen.
Personen und ihre Darsteller
Anna Joss
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Anouk Plattner
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Oskar Kambly, Pöstler, Lehrer
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Daniel Kasztura
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| Musik (Hackbrett, Alphorn, Percussion) |
Remo Crivelli |
| Regie: |
Hans Peter Incondi |
| Bühnenbild, Kostüme |
Renate Wünsch |
| Autor und Produzent: |
Albert Ullmann |
| Verlag: |
Schweizer Hilfsverein für Albert Schweizer
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| Beratung: |
Fritz von Gunten |
Der Autor Albert Ullmann ist Hauptinitiant der Idee vom hof-theater.ch, Produzent und Geschäftsführer. War einige Jahre Inhaber einer Künstleragentur. Er arbeitete in einem Kulturbetriebe als kaufmännischer Leiter und war Bühnenmeister am Theater Stadelhofen in Zürich. Langjährige Erfahrung in Betriebsorganisation (Nestlé, Swissair) und Journalismus (St. Galler Tagblatt, Thurgauer Zeitung, Coop Zeitung). Sowie als Direktionsassistent in der OBI Bischofszell und stellvertretender Geschäftsleiter der Patenschaft Coop.
Der Regisseur Hans Peter Incondi ist Schauspieler und Regisseur und lebt seit 1984 in Bern. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler in Zürich und Bern arbeitet er von 1984 – 86 am Theater 1230 in Bern. Gleichzeitig beginnt er mit den ersten Inszenierungen. Im Laufe der Zeit inszeniert er unter anderem, bei: „Die Tonne Laupen“, Remisebühne Jegenstorf, Klösterlibühne Oberhofen, Tell Spiele Interlaken, Theater Ittigen und Schloss Spiele Thun. Seit 2001 ist er künstlerischer Leiter und Hausregisseur des Theaters Kanton Bern. Die Profibühne ist als Tourneetheater im Kanton Bern und darüber hinaus tätig. Seit 2007 obliegt Incondi die Gesamtleitung des Theaters Kanton Bern. Daneben ist Incondi weiterhin als Schauspieler und freier Regisseur an anderen Bühnen tätig. Führte bereits bei den hof-theater Erfolgsproduktion „Fisch zu viert“ und „Zwei wie Bonnie und Clyde“ die Regie.
Der Komponist und Musiker In den siebziger Jahren arbeitete Remo Crivelli als Pianist und Keyboarder in den verschiedensten Rock- Blues- und Jazzrock-Formationen. Dann entdeckte der in Zürich geborene Musiker mit dem Hackbrett das «Urklavier» und begann es minutiös zu erforschen. Beim Berner Hackbrettbauer Marc Ramser liess er sich als Weltneuheit ein vollchromatisches Hackbrett mit Tonabnehmern bauen. Die Entwicklung des Keyboards von analog zu digital erlebte Crivelli hautnah. Es war für ihn deshalb eine logische Entwicklung, dass sich seine musikalische Suche mit dem akustischen, modifizierten Hackbrett fortsetzte. Seine Leidenschaft gehört heute der akustischen Klangwelt. In seiner Spielweise erfasst Crivelli das riesige Spektrum der Musik auch experimentell und interessiert sich stark für Musikkulturen auf der ganzen Welt. Er spielt als Solomusiker und gefragter Sideman hauptsächlich Musik im Grenzbereich zwischen Welt-, Volksmusik und Jazz, ist aber auch offen für neuere Sounds und Klänge. Oder wie es Remo Crivelli sagt: «Das Hackbrett ist mein emotionales Surfbrett, auf dem ich in meine Phantasiewelten gleiten kann.»
| Ausbildung und bisherige Projekte: |
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Klassischer Klavierunterricht während der Schulzeit
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| Jazzschule Luzern bei Marcel Bernasconi |
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| Auftritte und Aufnahmen mit Luke Gasser, Florian Ast, Betty Legler |
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| Die Regierung, dem Schriftsteller Peter Weber u.v.a |
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| Diverse Film-, Theater-, und Tanzprojekte (Jojo, Komedie, Oriental, Colombo, Zap Ensemble) |
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| Diverse Radio- und TV-Produktionen u.a. für SF DRS |
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| Expo Hannover 2000, Schweizer Pavillon, Kompositionen von Daniel Ott |
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| Engagement im Klangturm an der Expo.02 |
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| Live-Musik zum Film «Lord Of the Rings» mit dem 21st Century Symphony Orchestra im KKL Luzern. |
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Die Schauspielerin Anouk Plattner ist in Herrenschwanden in der Umgebung Berns aufgewachsen. Wenn sie nicht gerade den Wald unsicher machte oder in die Welt der Bücher versunken war, verkleidete sie sich und schlüpfte gerne in andere Rollen, nahm Geigenunterricht bei Bettina Lauterburg und Alejandro Mettler, spielte in verschiedenen Ensembles wie dem Jugendorchester Köniz und dem Orchester Variaton, tanzte Ballett bei Fritz und Angèle Köhler und Jazz und Modern Dance bei Gudrun Blom. 2007 war sie dann im Schloss Trachselwald im Stück „Täufergericht“ zu sehen (mit Peter Leu und Dieter Stoll, Regie Pierre Kocher). 2000 bis 2007 studierte sie in Bern Romanistik und liess sich zur Gymnasiallehrerin für Französisch und Spanisch ausbilden.
Ausbildung:
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September 2008 bis März 2009
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Studium im Fach Musical an der Académie Internationale de Comédie Musicale (AICOM) in Paris www.aicomparis.com
Schauspieldozent: Stéphane Munier Roche Gesangsdozenten: Pierre-Yves Duchnesne, Sandrine Seubille und Laurence Cohen Tanzdozenten: Johan Nus, Nathalie Lefèvre
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| seit April 2009 |
Studium im Fach Musical an der Akademie der Darstellenden Künste Delitzsch/Leipzig www.addk-delitzsch.de Schauspieldozenten: Hilmar Eichhorn, Henning Peker, Prof. G. Neubauer, Angelika Heimlich, Franziska Kleinert, Jana Bauke, Simone Cohn-Vossen Gesangsdozenten: Stephan Gogolka, Sylvia Arndt und Ines Agnes Krautwurst Tanzdozent: Silke Neumann und Sigrun Kressmann Akrobatikdozent: Prof. Claus Grosser
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| Februar 2012 |
Abschluss des Musicalstudiums |
Der Schauspieler Daniel Kasztura, schweizerisch – polnischer Herkunft. Matura in Biel. Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspiel–Akademie Zürich. 1971 – 1981 Engagements an den Stadttheatern Chur, Bern, Bremen, Kiel, Schauspielhaus Hamburg. Theater an der Winkelwiese und Theater am Neumarkt Zürich. 1981 – 1987 Gründungs - und Ensemblemitglied von Theater Coprinus Zürich. Seit 1988 freiberuflich tätig als Schauspieler, Sprecher und Regisseur. Inszenierungen: „Tagebuch eines Verrückten“ (Nikolaj Gogol) - „Unter dem Milchwald“ (Dylan Thomas) - „Seliger Augenblick des Wiedersehens“ (nach E.T.A.Hoffmann). „Ammanns Vermächtnis“, Musiktheater von Rea Brändle und Peter Roth. „Ballverlust“ - Monolog von und mit Kristian Krone. Zahlreiche Hörspiele an Radio DRS und an deutschen Sendern. Leseprogramme mit live Musik (Glauser, Cechov, Walser, Gotthelf, Arreola, Pessoa) Hörbücher für die Schweiz. Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SBS) Zürich. Arbeiten mit dem Chorprojekt St. Gallen und Peter Roth: 2006 „Das herzwarme Braun der Erde“ ( Elsbeth Maag / Robert Walser). 2008/09 „Gegen Verführung“ ( Bach – Brecht – Gryphius).
Letzte Arbeiten:
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Regie
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„Holzers Peepshow“ (M.Köbeli): Bühni Wyfelde – 08/09. „Herr Stauss malt an einem Bild und unser Haus ist auch drauf“ (Rea Brändle): Chössi Theater Lichtensteig – Februar 09. „Ammanns Vermächtnis“ Musiktheater (P. Roth/ R. Brändle) Alt St. Johann November 10. (WA)
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| Sprecher |
S„St. Nimmerleinstag“ (Peter Roth): Chorprojekt St. Gallen – Nov.10. „Geysir und Goliath“ Film von Alexander J. Seiler – Juli 10. „“Pessoa Lesen“ mit Markus Gsell (sax): Wädenswil Theater Ticino Januar 11.
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| Schauspieler |
Prof. Dr. Hinzelmann „Im weissen Rössl“ (Benatzki): See-Burgtheater Kreuzlingen – Juli/ August 09. Zirkusdirektor „Der Schacht von Babel“ (W. Frank): IN SITU Chur – 2/10. Gerasimos „Weit ist der Weg“ (Ch. Way): Junges Schauspielhaus Zürich – Sept./Okt. 2010 und März 201 |
Mehr zum Inhalt des Stückes
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